Sichtbares und Gesehenes festzuhalten ist die Aufgabe eines selbsternannten visuellen Chronisten. Der ständige Wandel der äußeren Umstände ist Kennzeichen unserer sichtbaren sozialen Welt. Die unsichtbare Welt mit ihren Herrschaftsstrukturen wird dabei teilweise sichtbar.

Man selbst ist dabei auch einem Wandel unterworfen, wenn man sich treu bleiben will, denn alles ändert sich und der Mensch als offenes soziales Wesen macht dabei keine Ausnahme.

So entstanden meine Notizen, die ihren sozialen Wert nur solange haben wie sie digital frei sichtbar sind. Alles fing mit dem Versuch an digitale Medien zu etablieren unter wupperseiten.de. Das funktionierte auch, war aber sehr zeitaufwändig und hätte kommerzialisiert werden müssen. Schicksalsschläge kamen hinzu und so änderte sich mein Weg. Über das Bergische Album und das Wupper Album kam ich zu

Wichtiges daraus kam ins wupperartmuseum und letztlich habe ich alles unter wupperlens.de zusammengefaßt.

So habe ich visuell die Zeit vor Ort in ihren Facetten im öffentlich Sichtbaren festgehalten und in der Reihung ist die Zeitgebundenheit und die Veränderung und natürlich der aktuelle Zeitgeist immer sichtbar.

Nazilöwe als Nikolaus

Von 2012 bis 2020 ist grob gesprochen der Zeitraum, wobei Schicksalsschläge und soziale Veränderungen Lücken und Schwerpunkte zeigen.

Da es noch sichtbar ist und es sich um oft die einzigen Beiträge zum regionalen Gedächtnis an vielen Stelle handelt, empfehle ich einen Blick darauf. Wer Bergisches zwischen 2010 und 2020 im Wandel sehen will, der sollte seine Blicke auf diese Blogs lenken.

Ich habe mittlerweile die Pflicht abgelegt als visueller Chronist tätig zu sein und konzentriere mich eher auf Bemerkenswertes oder Besonderes.