Wenn aus Gegenwart Vergangenheit wird – wann ist der entscheidende Moment?

Für das, was ich hier über mich und meine sozialen Kämpfe aufgeschrieben habe gegen Hartz 4, gegen die Rente mit 67, gegen Sozialabbau, ist der entscheidende Moment jetzt gekommen.

Wie merkt man das?

Das merkt man daran, daß dieses Thema durch ein neues Thema völlig ersetzt wird, das die Menschen mehr beschäftigt. Dieses Thema ist jetzt Corona und die sozialen Folgen.

Was hat sich geändert?

Corona hat das gesamte soziale Leben verändert. Viele müssen sich jetzt das erste Mal fragen, ob sie das so wollen und viele werden sich auch fragen, ob der Staat das Recht hat ihnen einfach den Lebensunterhalt wegzunehmen. Immerhin sind wir nicht in einer Diktatur und haben unveräußerliche Grundrechte.

Bis jetzt konnte man ohne irgendwelche Folgen zu fürchten immer mehr Forderungen stellen. Der Staat verhätschelte alle, die schrien, außer denen, die arbeiten oder gearbeitet haben.

Ob gute Kita oder gutes Asyl, es wurde ohne Maß verteilt und die Richter machten mit. So macht man alles kaputt, was im Grundgesetz anders gemeint war, Kinderlose bestrafen, Kinderreiche aus anderen Kulturen dafür reinholen und lebenslang subventionieren – armes Deutschland.

Meine Kämpfe sind Geschichte aber was daraus wird, ist die Zukunft.

Und weil nun Corona-Zeiten sind, die neues Elend bringen im Rahmen dieser Armutsgesetze, werden die Menschen sich damit nicht alle zufrieden geben sondern es wird neue Entwicklungen geben.

So ist die Welt, Weltreiche kommen und gehen, Völker vergehen – Reichtum bleibt oft lange bestehen.

Bezogen auf meinen kleinen Teil meiner erlebten sozialen Welt ist nun alles Geschichte.

Die neue Zeit ist da, in der die alten Fragen nun neu gestellt und beantwortet werden müssen.

Die Erfahrung aus der Geschichte lautet Geld führt.

Mal sehen was wir Menschen daraus jetzt machen, lassen wir uns verführen oder zeigen wir die Wege auf?

Es liegen spannende Jahre vor uns!

Ob wir aus der Geschichte etwas lernen?